05.02.2012
Crosslauf Neukirchen
Im Vorjahr war ich mit meinem Rennen in Neukirchen hoch zufrieden gewesen und hatte somit beste Erinnerungen. Doch bei der Kälte und dem steinhart gefrorenen Boden hatte ich vor meinem Start am Sonnabend doch einige Bedenken. Wie es so oft ist, stellte sich die Sache im Rennen als weniger dramatisch dar als zunächst angenommen. Zwar bin ich an einigen Stellen des Kurses wegen der Bodenbeschaffenheit verhalten gelaufen, aber weit mehr ausschlaggebend für mein Rennen war eine gewisse Müdigkeit noch vom Training her. So war ich zufrieden damit, meinen zweiten Platz ins Ziel zu bringen. Nun schließt sich eine Regenerationswoche an, und dann geht es mit frischen Beinen nach Diekirch, wo es hoffentlich en paar Grad wärmer ist als in Neukirchen!
Hier findet sich ein Link zu leichtathletik.tv, wo die Rennen von Neukirchen und u.a. ein Interview mit mir zu sehen sind:
http://www.leichtathletik.tv 20.01.2012
Der Trainingsalltag hat mich wieder
Mit Beginn des neuen Jahres bin ich nun wieder ins zielgerichtete Training eingestiegen, nachdem ich mich im November und Dezember vorrangig vom Frankfurt Marathon erholen musste (mit dem sehr schönen "Umweg/Abstecher" zur Cross-EM in Velenje). Erst im Februar werde ich wieder Rennen bestreiten, und zwar die Crossläufe in Neukirchen und Diekirch, bevor es im März auf die Straße geht. Der Januar wird ein reiner Trainingsmonat sein. Da ist wieder viel Organisation und Disziplin und Laufen in der Dunkelheit bei Wind und Wetter angesagt. Meinen Alltag sehr gut in Worte gefasst hat Marcus Imbsweiler in seinem Portrait über mich unter http://www.laufreport.de
01.01.2012
Gut ins neue Jahr gelaufen
Ich mag die Tradition des Silvesterlaufes; dieses Jahr war ich wieder einmal zu Gast in Bietigheim. Der ständige Regen hob zwar nicht die Stimmung der Zuschauer und Läufer, aber er konnte die Veranstaltung auch nicht nachhaltig trüben: Wie jedes Jahr säumten viele Zuschauer den Streckenrand, und wir Läufer wollten sowieso möglichst schnell ins Ziel kommen! War ich letztes Jahr Vierte geworden und hatte diesen Lauf als eigentliches Comeback in schöner Erinnerung, so gelang mir nun eine Steigerung mit Platz drei. Zudem habe ich mich deutlich besser gefühlt als noch bei den letzten beiden Crossrennen. Daraus folgere ich, dass ich mich nun wirklich vom Frankfurt Marathon erholt habe, und es kann nun wieder mit richtigem Training losgehen! Meine Wünsche für das neue Jahr, das Olympiajahr, sind vor allem Gesundheit und -damit verbunden- Freude bei allem, was ich anpacke. Solches wünsche ich auch allen meinen Lesern, ein gutes neues Jahr euch/Ihnen allen!
20.12.2011
Beim und im Saarländischen Rundfunk
Am Sonntag war ich zu Gast auf dem Saarbrücker Halberg geladen: Erst ging es zum Radio, wo ich beim SR 3 Saarlandwelle in der Sendung "Musik und Sport" Interviewpartnerin von Thomas Braml war. Im Anschluss ging es zum Fernsehen in die "sportarena", wo ich Studiogast von Daniel Schneider war. Mir haben diese Auftritte im Hör- und Fernsehfunk Spaß gemacht. Netterweise kann man die Beiträge beim SR noch abrufen:http://sr-mediathek.sr-online.de/beitrag_Video.php?id=9321&startvid=5
13.12.2011
Bronze überstrahlt alles
Es war eine schöne Cross-EM im slowenischen Velenje: Das Wetter war schon fast zu schön für eine Cross-Veranstaltung, denn es war trocken, nicht wirklich kalt und kaum windig. Die Stimmung in der großen Mannschaft war harmonisch und von dem Gefühl geprägt, gemeinsam etwas leisten zu wollen, was uns auch gelungen ist.
Während des Rennens das über 8,17km und nach einer Einführungsrunde über fünf große Runden á 1,5km ging, habe ich persönlich mich zu keinem Zeitpunkt wirklich gut gefühlt, ich bin einfach nicht ins Rennen gekommen. Am Anfang der Zielgerade habe ich aber nochmals alle Kräfte mobilisieren können, um das Gefühl loszuwerden, ich trottete nur so den Kurs ab. Außerdem wollte noch eine Französin an mir vorbeigehen, und der Gedanke an die Heim-EM 2004, bei der wir den Französinnen bei Punktgleichheit wegen der schlechteren Platzierung der vierten Läuferin unterlagen, peitschte mich vorwärts. Kurz darauf im Ziel wollte ich es gar nicht glauben, dass wir wirklich -wiederum punktgleich mit der französischen Mannschaft!- die Bronzemedaille gewonnen hatten! Nur einmal lagen wir im gesamten Rennen auf Platz drei, und das im Ziel! Es war übrigens die drittplatzierte Französin gewesen, die ich noch abgefangen hatte, aber da es wirklich auf jeden Punkt ankam, war es von Nöten, dass wir alle vier um jeden Platz gekämpft hatten. Unser Bronzemedaillengewinn war eine absolut saubere Mannschaftsleistung, und wir vier freuten uns einfach nur über- und miteinander!
28.11.2011
Überraschend locker zur Cross EM
Obwohl vier Wochen nach dem Frankfurt Marathon natürlich noch Spritzigkeit, Geschwindigkeit und Lockerheit fehlen, hat der Cross in Tilburg mir viel Spaß bereitet. Die Strecke ist teilweise eben und schnell, führt aber auch durch tiefe Senken und Sandpassagen und pro Runde über drei querliegende Baumstämme. Die ersten zwei Kilometer lief ich sogar in der Führungsgruppe, fiel im dann aber auf Platz sechs zurück. Diese Platzierung hielt ich die letzte Hälfte aber so sicher, dass ich sogar Michael zuwinken konnte, der das halbe Rennen wach erlebte.
Platz 15 war das Kriterium, um sich für die Cross-EM zu qualifizieren, die am dritten Advent in Velenje (Slowenien) stattfindet. Da die Starterliste des Warandeloop Klasse und Masse versprach, war es für Frank und mich überraschend, dass ich mich so leicht in das Team für die Cross-EM laufen konnte. Nun erwarte ich die schriftliche Nominerung und sehe mit Vorfreude meiner zehnten Cross-EM-Teilnahme entgegen. 21.11.2011
Saarsportlerin 2011
Im
Ziel nach dem Frankfurt Marathon habe ich mich einfach nur gefreut,
dass ich mit 2:28:49 Std. deutlich unter der Olympia-Norm geblieben war.
Ich habe gar nicht darüber nachgedacht, was für eine Resonanz diese
Zeit haben würde.
So kam es für mich überraschend, dass ich mit dieser Leistung die Wahl zur Saarsportlerin des Jahres 2011 für mich entscheiden
konnte. Bei der Preisübergabe am Sonntag im Rahmen der vom SR und dem
Saarländischen Landessportverband veranstalteten tollen Gala war ich
auch wirklich gerührt und habe es genossen, gefeiert zu werden, ohne vom
harten Rennen erschöpft zu sein. Beide Wahlen des
Monats November bedeuten mir viel, weil sie mit den
leichtathletik.de-Besuchern einerseits und den saarländischen
Sportjournalisten und Sportfachverbänden andererseits eine
unterschiedliche Wählerschaft hatten.
Am Sonntag wird nun wieder gerannt: Der Cross in Tilburg steht an, wo ich mich für die Cross-EM zu qualifizieren hoffe.
18.11.2011
November: Monat der WahlenNachdem nun meine Wettkampfsaison beendet ist, rücken zwei andere Ereignisse in den Fokus:
Zum
einem die Wahl zum Ass des Monats Oktober bei leichtathletik.de und zum
anderen die Wahl zur Sportlerin des Jahres 2011 im Saarland.
Die erste Wahl, bei der ich mich mit Jan Fitschen, Richard Friedrich und Sabrina
Mockenhaupt messen musste, habe ich deutlich gewonnen (mit 45,52% der
Stimmen). Nach Oktober 2004 (noch als Susanne Ritter), April 2006 und
Dezember 2007 war es das vierte Mal, dass ich diese Wahl gewinnen
konnte. Ich danke an dieser Stelle allen, die mich gewählt haben!
Die Wahl zur Saarsportlerin des Jahres 2011 entscheidet sich kommenden Sonntag und wird im Rahmen einer Gala bekannt gegeben (Liveüberttagung im Dritten im Rahmen eines "sportarena extra" des SR von 17:45 bis 19:15 Uhr).
31.10.2011
Nach FrankfurtHerzlichen Dank für die vielen Glückwünsche, die mich über die unterschiedlichsten Wege erreicht haben!
Wie
man merkt, hat der Alltag mich sofort wieder eingeholt, und ich komme
erst heute Abend dazu, über Frankfurt zu schreiben. Aber so ist es eben
mit einem kleinen Kind. Ich habe meine Gedanken zum Frankfurt Marathon
mal wieder in einem Alphabet verpackt, welches unten zu lesen ist.
Aber
als Fazit möchte ich auch hier anmerken, dass ich mit dem Ergebnis
insgesamt sehr zufrieden bin und denke, dass ich damit für London
nominiert werde.
Susannes Alphabet zum Frankfurt Marathon 2011
A für Aquajogging: Meine erste Trainingseinheit nach dem Marathon am
Montagmorgen.
B für Bilder:
Ich hatte eigentlich keine, weil Frank während des Rennens zu nervös
war und keine gemacht hat. Aber inzwischen wurden mir welche
zugeschickt.
C für circa:
Viele haben nicht geglaubt, dass ich mit der Zeit vom Münchner Halbmarathon die
Norm würde laufen können. Aber wir wussten, dass es dort nicht genau 21,1km waren.
D für Dankbarkeit, die ich gegenüber unseren Freunden empfinde, die sich um
Michael gekümmert und mir die nötige Ruhe gegeben haben, gegenüber meiner
Familie und v.a. gegenüber meinem Mann und Trainer Frank, der mit viel Einsatz
und Verzicht mir das Training ermöglicht hat.
E für Einlagen: Ein großes Dankeschön an
Jörg Roos (http://www.laufeinlagen.de),
den ich die letzten zwei Wochen jederzeit aufsuchen konnte, damit er die
Einlagen für meine Rennschuhe anpasst.
F für Freude: Es ist einfach ein tolles
Gefühl, mit einer solchen Zeit die Norm für die Olympischen Spiele in London
2012 unterboten zu haben!
G für Gemeinschaftswerk: Noch nie waren
an einem meiner Marathonerfolge so viele Leute beteiligt, s. o. unter
"Dankbarkeit"!
H für Höhentrainingslager: Es geht auch
ohne!
I für Individuelle Vorbereitung: Genau
durchgeplant mit Belastung und Entlastung, angepasst an die Rahmenbedingungen:
Dann klappt es!
J für John und Matthias, meine
Tempomacher: Auch ihnen gebührt ein großes Dankeschön!
K für Konkurrenz: Weitere Konkurrenz
um einen Startplatz bei den Olympischen Spielen in London sehe ich in
Deutschland momentan nicht. Dafür dürfte die neue Norm (2:28:49 Std.) für weitere
Aspirantinnen doch zu schnell sein.
L für Langsamster 5km-Abschnitt, der mit
18:08 von Km 30 bis 35 noch im Rahmen lag.
M für Mocki, die ich beinahe das erste Mal
seit 2002 wieder geschlagen hätte, wenn ich hinten heraus nicht so vorsichtig
gelaufen wäre.
N für Nacht vor dem Wettkampf: Das erste
Mal seit 14 1/2 Monaten habe ich wieder zehn Stunden am Stück geschlafen!
O für Ohne Veröffentlichung eines
Laufbuches geht es auch....
P für Physio: Ein großes Dankeschön geht auch
an das Bayer 04 physio team!
Q für Quali unterboten!!
R für Regeneration: Als Alternativtraining ist Schaukeln mit Michael angesagt.
S für Strecke: flach und
"schnell": Sogar die Mainbrücken sind nicht mit den Rheinbrücken zu
vergleichen, die ich in manchem Rennen schon überquert habe.
T für Training: Ab Mitte Juli, also 13
Wochen, dauerte die Vorbereitung auf den Frankfurt Marathon - das reicht.
U für Ugali, den ostafrikanischen Brei
aus Maismehl, den ich am Vorabend u.a. auch gegessen habe und den ich von den
Babybrei-Mahlzeiten kenne: Sättigend, nahrhaft und ohne Zusatzstoffe!
V für Versuch: Jeder Versuch, mich für
den kommenden internationalen Höhepunkt zu qualifizieren, hat in den letzten
fünf Jahren (2006 bis 2009, 2011) geklappt!
W für Wettkämpfe, die da waren in der
Vorbereitung zwei 10km-Läufe (mit der DM in Oelde am 10.9.) und ein
Halbmarathon (München, 9.10.)
X und Y sind meine Ausrüster: Hier könnte Ihr Name stehen!
Vielleicht bin ich ja jetzt interessant genug...
Z für Zweiachtundzwanzigneunundvierzig,
meine Zeit vom Frankfurt Marathon 2011, die nur vier Sekunden über Franks
Frankfurter Bestzeit von 1998 liegt. Den Familienrekord, den Frank mit 2:19:28
Std. hält, werde ich aber nicht angreifen.
26.10.2011
Vor FrankfurtDie
Regenerationsphase hat längst eingesetzt, es geht in großen Schritten
auf den Frankfurt Marathon zu. Wie die Trainingswochen, so verlaufen
auch die letzten Tage mit Kind anders als früher: Ich habe keine Zeit,
die Tage abzuzählen, sie reihen sich aneinander. Trainiere ich nicht,
bewege ich mich auf dem Spielpaltz an der frischen Luft. Statt
Fläschchen habe ich heute Abend seit langer Zeit mal wieder meine
Trinkflaschen gespült. Komme ich zur Ruhe, so blicke ich optimistisch
auf den kommenden Sonntag: Das Wetter scheint stabil trocken und nicht
wirklich kalt zu bleiben, die herbstliche Erkältung ist durch, die
Rennschuhe (incl. Einlagen) getestet, das Auto vollgetankt: Auf gehts
nach Frankfurt!10.10.2011
Minimalziel erreicht
Bei
meinem (Test-)Wettkampf in München lief es nicht ganz so, wie ich mir
dies vorgestellt hatte. Zwar war das Wetter mit 9°C und etwas Wind, aber
keinem Regen besser als zu Wochenmitte noch gedacht, aber es lief nicht
so, wie nach dem guten Training der letzten Wochen zu erwarten war.
Immerhin ist meine Siegerzeit von 1:13:00 auf die Sekunde genau die
B-Kader-Norm des DLV, und die Siegerehrung im Olympiastadion war auch
schön.
Nun gilt meine Konzentration dem
Frankfurt Marathon. Mit einer 1:13:00 mag es schwierig erscheinen, die
Olympianorm von 2:30:00 unterbieten zu können. Dennoch traue ich mir
dies zu und bereite mich guten Mutes und gewissenhaft auf den Frankfurt
Marathon am 30.10.2011 vor.05.10.2011
Trainingsurlaub
Das Foto, das uns drei zeigt, lässt erahnen, dass wir nicht
die volle Zeit des Trainingsaufenthaltes nur zu dritt waren: Meine Eltern haben
uns eine Woche unterstützt, eine weitere Woche ein Lauffreund.
So waren immer mehrere Erwachsene da, die sich um Michael kümmern konnten. Das ist auch ein Grund, warum ich die drei
Trainingswochen auf Texel als Trainingsurlaub bezeichnet habe: Zuhause habe ich
mit Kleinkind und Haushalt tagsüber kaum Gelegenheit abzuschalten. Zudem
genoss ich die geregelten Trainingszeiten. Da wir zum Schluss unserer Zeit auf
der westlichsten der westfriesischen Inseln wunderschönes Spätsommerwetter
hatten, hatten wir sogar noch die Gelegenheit zu echtem Strandurlaub: Zwischen
den Einheiten wohlgemerkt; ein Kleinkind soll man ja sowieso nicht zu lange der
prallen Sonne aussetzen…
28.09.2011
Der Tagesablauf als Mutter und Athletin
Auch
der Tagesbeginn sieht anders aus als früher: Klingelte früher um 7:30 Uhr der
Wecker und schälten wir uns mühsam aus dem Bett, springe ich heute gegen fünf
oder sechs Uhr auf, wenn Michael sich meldet, und bereite ihm sein Milchfläschchen
zu. In der Regel esse ich dann selbst etwas, während Frank den Kleinen wieder
ins Bett bringt. Denn beim Frühstück rund zwei Stunden später muss ich dann
nicht mehr an mich selber denken, sondern kann mich Michaels klebrigem
Marmeladenbrot (und meinem Tee) voll und ganz widmen. Spazierten Frank und ich
früher einmal um den Block, um das Wetter zu testen und die Beine zu bewegen,
steht heutzutage nun eine Bobbycar-Tour ums Haus an. Zum Trainingsablauf habe ich
ja schon etwas geschrieben. Die Nachbereitung beginnt meistens auch nicht mehr
mit Dehnen, sondern mit Bananen-Grießbrei kochen. Ich mache im Anschluss
Gymnastik, während Frank Michael füttert. Wir alle sind dann glücklich und
zufrieden, wenn wir es schaffen, zeitgleich Mittagsruhe zu halten.
20.09.2011
Trainingsurlaub
Wieder
bin ich im "Trainingsurlaub". Früher hätte ich es ohne Nachdenken
"Trainingslager" genannt, aber seitdem wir eine dreiköpfige Familie
sind, sind die Wahrnehmung und der Tagesablauf selbst ganz anders. Habe ich
früher überlegt, was ich denn nun bei 15°C und Wind zum Laufen anziehe, wird
nun erst einmal die passende Kleidung für den Sohnemann herausgesucht und er
angezogen. Anschließend ziehe ich selber mich schnell um und los gehts:
Entweder habe ich mich mit meinen beiden Männern an einem Treffpunkt im Wald verabredet,
oder sie warten vor dem Haus mit dem Fahrrad auf mich. Die Fahrradbegleitung
sieht auch anders aus als früher: Statt nur der Trinkflasche für mich nun zusätzlich
Fläschchen und Kekse, statt nur den Zwischenzeiten gibt Frank nun auch Hinweise
auf Kühe, Pferde und Flugzeuge - und Michael kommentiert. Er freut sich, wenn
seine Mutter neben ihm läuft; und sie ist in Sorge, wenn er einnickt und in
sich zusammensackt, ob das dem Hals nicht unangenehmer ist als der Lauf für ihre
Beine.
Mehr über das Leben der Athletin als Mutter schildere ich demnächst! 13.09.2011
Comeback: Wieder Vize!
Die 2 1/2 Wochen Training in Garmisch-Partenkirchen
haben sich gelohnt: Bei den Deutschen Meisterschaften im 10km-Straßenlauf in
Oelde bin ich Zweite geworden mit einer Zeit von 33:39 min. Diese Platzierung,
diese Zeit und dieses Laufgefühl hatten Frank und ich nicht erwartet: Große
Freude! Es lief "wie in alten Zeiten", ich habe mich stark gefühlt,
konnte einen großen Schritt laufen und somit über weite Strecken die
Verfolgergruppe mit Veronica Pohl und Simret Restle anführen. Der eine Anstieg
von ca. 800m, den die 2,5km-Runde durch die Oelder Innenstadt bot, war für mich
leicht zu bewältigen, und dort konnte ich in der letzten Runde auch die
entscheidenden Meter zwischen Simret und mich legen.
Gemächlich ging meine Westfalen-Tour dann am Sonntag
in Münster weiter: Den 10km-Spendenlauf für die SOS-Kinderdörfer bewältigte ich
mit den gut fünfzig Teilnehmern im Siebener-Schritt. Es war ein Erlebnis der
besonderen Art, ins Marathonziel zu laufen und dabei noch vollkommen fit zu
sein. Die Atmosphäre spornt mich für das weitere Training an!
07.09.2011
Läuferische Fortschritte...
... gibt es bei Michael und mir zu verzeichnen. Er
rennt nun regelmäßig von einem zum anderen;
hinter mir liegen nun gut zwei Wochen intensiven
Trainings mit Umfängen und Intensitäten, die man schon wieder als echtes
Marathontraining bezeichnen kann. In dieser Zeit habe ich bei Hitze und einmal
kaltem Regen viel alleine in den Bergen trainiert. Durch die Bedingungen können
wir zwar nicht genau einordnen, wie mein Leistungsstand ist, aber hart gemacht
haben diese Kilometer bestimmt!
Die Deutschen 10km-Straßenlauf-Meisterschaften am
Sonnabend in Oelde werden auch nur ungefähr die Tendenz anzeigen können, da die
Frage ist, wie erholt ich bin.
18.08.2011
Herbstmarathon
Es steht nun fest, bei welchem Marathon ich die
Olympia-Norm für London 2012 angreifen werde: In der Mainmetropole Frankfurt
beim BMW Frankfurt Marathon am 30.10. werde ich den Versuch unternehmen, die
2:30:00 Std. zu unterbieten,die der DLV mit dem DOSB als Norm fordert.
Ich habe schon oft im Fernsehen den Zieleinlauf in der
Frankfurter Festhalle verfolgt und freue mich, diesen auch einmal erleben zu
können. Das wird Motivation für die nächsten Trainingswochen werden!
14.08.2011
Test in der Eifel
Nach zwei intensiven Trainingswochen habe ich in der
verregneten Eifel einen Testwettkampf über 10km absolviert. Das Hauptanliegen
dabei war herauszufinden, ob die Gesundheit mitspielt. Die Knochen haben
gehalten! Während der letzten 14 Tage hatte ich bei der einen oder anderen
Einheit schon Bedenken gehabt, ob Muskeln, Sehnen und Bänder der hohen
Belastung standhalten - zuletzt hatte ich vor der WM 2009 so viel trainiert. Da
können wir nun aufatmen, und die Zeit von 35:27 min. ist zweitrangig. Immerhin
bedeutet sie aber eine deutliche Verbesserung des Streckenrekordes! Da haben
wir alle uns gefreut.
01.08.2011
Patin der SOS-Kinderdörfer
Was über Monate gereift ist, steht nun offiziell fest:
Seit heute bin ich Patin von
www.meine-spendenaktion.de der SOS-Kinderdörfer.
Die SOS-Kinderdörfer weltweit haben auf www.meine
spendenaktion.de eine Plattform ins Leben gerufen, die es
Einzelpersonen, Gruppen oder Unternehmen ermöglicht, in nur wenigen Schritten
eine eigene Spendenaktion zu gründen um Freunde, Verwandte und Kollegen zum
Spenden für die SOS-Kinderdörfer aufzurufen. Diese Plattform soll 2011 auf
Laufveranstaltungen kommuniziert werden.
So werde ich meinen ersten Einsatz im Rahmen des
Volksbank-Münster-Marathon am 11.09.2011 haben.
Was dort stattfinden wird, werde ich zeitnah
berichten.
03.07.2011
Wir können laufen:
Michael an den Händen seiner Eltern, und ich wieder
weitestgehend schmerzfrei. Wir beide haben selbst die Urlaubswoche an der
Ostsee zum Training genutzt, obwohl in meinem Fall für diese Zeit ursprünglich
eine Laufpause geplant war. Aber ich habe es als sehr wohltuend empfunden, die
Gegend wieder läuferisch erkunden zu können. Nun steht der Einstieg ins
geregelte Lauftraining im heimischen Terrain an. Auf die DM in Kassel Ende
Juli, wo ein Start über 5000m geplant war, verzichte ich. Statt dessen werde
ich wieder Kilometer laufen, um mit solider Basis bald in die
Marathonvorbereitung einsteigen zu können.
05.06.2011
Dat Ischias
Piriformis -
höchstwahrscheinlich
Nach einigen Besuchen bei verschiedenen Therapeuten
und mit Hilfe zweier Aquajogging-Kameradinnen bin ich meinen Problemen im
Hüft-Becken-Bereich, die bis in den Oberschenkel strahlten, auf die Spur
gekommen: Erst konnten wir den Schmerz, den ich nur beim Laufen, nicht aber
beim Aquajoggen, Übungen aus dem Lauf-ABC und Radfahren verspür(t)e, als
Ischiasbeschwerden einordnen. Dann kamen wir als Auslöser auf den Musculus
piriformis, einen Muskel in der Gesäßregion, der für die Außenrotation des
Oberschenkels verantwortlich ist und der, ansetzend am Kreuzbein, unmittelbar
neben dem Ischiasnerv aus dem Becken tritt.
Die als Piriformis-Syndrom in der Literaur
beschriebene Symptomatik trifft auf mich zu, und so hoffe ich nun, mit Hilfe
von Physiotherapie und Dehnübungen wieder in Tritt zu kommen.
22.05.2011
Sommer, Sonne und Schwimmbad
Sehr gerne wäre ich am Samstag 5000m gelaufen. Doch
zur Startzeit befand ich mich auf dem Rückweg vom Schwimmbad, wo ich bei einem
Fahrspiel das Wasser durchpflügt hatte. Die Beschwerden an Oberschenkelkopf und
Hüfte sind wieder aufgetreten und lassen mich zurzeit nur im Wasser trainieren.
Doch hoffe ich, dass mir möglichst bald wieder geholfen werden kann, sodass ich
die erstellte Trainings- und Wettkampfplanung umsetzen kann.
Erstmal stand am Nachmittag aber noch Gymnastik auf
dem Programm, und zwar mit Michael: Es ist eine neue Variante des
Bauchmuskeltrainings, beim Hochkommen immer "Kuckuck!" zu rufen,
damit der Sohnemann seinen Spaß hat...
09.05.2011
Sommer, Sonne und 10.000m
Ich wollte es mal wieder probieren, das letzte
10.000m-Rennen lag Jahre zurück, sodass ich unbefangen an den Start gegangen
bin. Auch vor der Hitze habe ich nach meinen Marathonrennen von Osaka, Peking
und Berlin keine Furcht mehr. Doch der Pollenflug und der recht geringe
Kilometerumfang des letzten halben Jahres haben aufgezeigt, was in einer
solchen Situation nur möglich ist: 34:43,51 min. und der vierte Platz. Doch ich
habe gelernt, einen Wettkampf wie diesen abzuhaken, wie eine Mehrkämperin eine
verkorkste Disziplin ausblenden muss. Gedanken werden Frank und ich uns nun
aber über die weitere Gestaltung der Sommersaison machen. Deshalb steht der
nächste Wettkampf auch noch nicht fest.
01.05.2011
800m
Das erste Mal seit Jahren habe ich heute mal wieder
ein Rennen über 800m bestritten - die Distanz, über die ich als kleines Mädchen
mal Weltmeisterin werden wollte... Der Lauf hat mir Spaß gemacht, es ist
einfach schön, Sport pur zu erleben und einfach zu rennen statt den Fokus auf
einen einzigen Marathonstart zu richten. Die Zeit von 2:18,22 min. ist
lediglich eine Information, was für ein Tempo ich zurzeit nur laufen kann. Als
nächstes stehen nun die Deutschen Meisterschaften über 10.000m an, auf die ich
mich spezieller vorbereitet habe als auf das Rennen heute, das ja nur 10/125
der Distanz am nächsten Sonnabend darstellt.
19.04.2011
DM-Halbmarathon in Griesheim
Mit dem zweiten Platz in 1:14:23 Std. habe ich meiner
Sammlung von Deutschen-Meisterschaftsmedaillen die 13. silberne und eine
weitere goldene zufügen können, denn in der Frauenklasse haben wir Saar05-erinnen
mit der Zeit von 4:00:32 Std. deutlich gewonnen! Es war also eine erfolgreiche
Veranstaltung: Ich bin recht schnell gelaufen, und Michael war während des
Rennens wach. Die Streckenführung mit einer Pendelstrecke über etwa 2,5km,
nicht unwesentlichem Gefälle und zwei engen Wendepunkten war nicht ideal, um
richtig schnell zu laufen, zumal die Sonne zeitweise kräftig schien und es
etwas windete. Aber ich konnte mein Leistungsniveau zeigen und bin zufrieden
mit dem, was ich mir in den letzten Monaten antrainiert
habe. Bei durchschnittlich achtzig Wochenkilometern über den Winter, einem
Viertel davon im Wasser, ist noch viel Luft nach oben. Meine Konkurrentinnen
haben im Vergleich sicherlich deutlich mehr investiert. Somit fehlen mir bis
zum Marathon noch einige bedeutende Schritte, und so wird es nun erst einmal auf die halb so lange Distanz gehen: Am 7. Mai stehen
die Deutschen Meisterschaften über 10.000m in Essen auf dem Programm.
14.04.2011
Gut trainiert
Die DM-Halbmarathon kann kommen: Nach zwei Wochen
Trainingslager auf Texel fühle ich mich bereit, eine längere Distanz im
Wettkampf zu bestreiten. Das Training auf der westlichsten der westfriesischen
Inseln lief gut: Wie in "alten" Zeiten konnte Frank mich bei den
langen Einheiten auf dem Fahrrad begleiten, während Michael in der Obhut seiner
Großmutter war. Allerdings fiel das Radtraining für Frank etwas anstrengender
als früher aus, da er mit einem geliehenen Hollandrad die Einheit absolvieren
musste: Kinderwagen und Rad und Gepäck lassen sich auch in unserem großräumigen
Peugeot 407 nicht verstauen. Aber Frank ist ebenfalls wieder fit und brauchte
auch bei der Begleitung kaum Puste, da uns wenige Worte zur Verständigung
reichen - ein Indiz für gutes Training! Zwei Schritte weiter brachten mich auch
die gemeinsamen Einheiten mit den Leverkusenern und der fast tägliche
Mittagsschlaf.
26.03.2011
Erster 10km-Lauf 2011
So frühlingshaft es die letzten Tage auch war, die
Winterlaufserie in Duisburg hatte mit unter 10°C ihren Namen verdient. Als
Relikt des Winters hatte ich auch wieder mit einer Erkältung zu kämpfen. Dafür
sind die 34:18 min., mit denen ich den Frauenlauf über 10km gewann, als
zufriedenstellend einzustufen. Das Laufen war vom Gefühl her gar nicht so
schlecht, wobei die abwechslungsreiche Strecke ihren Teil beitrug. Auch dieses
Rennen hat Michael wieder verschlafen; wir arbeiten weiter an dem gemeinsamen
Projekt: Sohnemann schaut interessiert zu, Mutter ist fit und läuft schnell.
06.03.2011
Mit Gummibeinen zur Holzmedaille
Die Tage haben nicht ganz gereicht, um zur Cross-DM
wieder vollkommen fit zu werden. So ist es in Löningen keine
Podiumsplatzierung, sondern Platz vier geworden. Trotzdem bin ich gerne dort
gelaufen, denn ich schätze die Atmosphäre von Crossmeisterschaften als Läuferfest
immer sehr. Leider wurde es nach dem Rennen weder etwas mit Unterhaltungen beim
Auslaufen noch mit Zuschauen beim Männerrennen, da ich zur Dopingkontrolle
ausgelost wurde: Der Wettkampf- und Trainingsalltag hat mich wieder.
01.03.2011
Platz fünf bei DM in Leipzig
Mit Bahnnummer fünf bin ich in das 3000m-Rennen
gestartet, Platz fünf ist am Ende herausgekommen. Ich hatte mir nach gutem
Tempotraining mehr erhofft, musste aber -gesundheitlich etwas
angeschlagen- feststellen, dass die 9:35,00 min. in einem recht gleichmäßigem,
Rennen, in dem ich über 14 Runden Führungsarbeit leistete, das Maximum waren.
Immerhin habe ich damit meinen Saarland-Hallenrekord nochmals ein wenig
verbessert und hoffe nun, bis zum nächsten Samstag wieder fit zu sein, denn
dann stehen die nächsten Deutschen Meisterschaften an, die DM Cross in
Löningen!
21.02.2011
Vor der DM in Leipzig
Die unmittelbare Vorbereitung für die Deutschen
Hallenmeisterschaften am kommenden Wochenende in Leipzig steht nun an, was für
mich v.a. ein paar ruhigere Einheiten bedeutet, nachdem ich die letzten zwei
Wochen an meiner Schnelligkeit gearbeitet habe. Schließlich will ich als
gestandene Marathonläuferin mich möglichst gut gegen meine jüngeren
Konkurrentinnen über 3000m verkaufen!
06.02.2011
Cross Neukirchen
Nach zwei Straßen- und einem Hallenrennen bin ich nun
erstmals wieder auch einen Cross gelaufen; der letzte Wettkampf im Gelände war
bis dato die Cross-DM im Frühjahr 2009!
Ich habe mich auf dem Terrain gleich wieder zurecht
gefunden, bin das Rennen forsch angegangen, konnte das Tempo über die drei
Runden à 1,7 km halten und lag somit im Ziel deutlich vor Anna und Lisa Hahner.
Auch dieser Wettkampf war wieder ein schönes Erlebnis; Michael hat das Rennen
zwar verschlafen, aber Frank konnte es dafür mitverfolgen. Ein netter
Nebeneffekt ist, dass ich mit meinem Sieg von Neukirchen den dritten Platz im
Deutschen Cross Cup 2010/2011 erreicht habe!
(Siehe http://deutscher-crosscup.de/cross-cup/cup-wertung/2010/11)
16.01.2011
DM-Quali und neuer saarländischer Hallenrekord
Obwohl der Rennverlauf nicht so war wie erhofft, habe
ich mein Ziel dennoch erreicht: die Quali für die deutschen Hallenmeisterschaften
Ende Februar in Leipzig.
Eigentlich waren wir darauf eingestellt, dass wir mit
mehreren Läuferinen uns auf die Jagd nach der Quali begeben. Weil einige
fehlten, war es von Anfang an ein einsames Rennen gegen die Uhr.
Mit einem sehr gleichmäßigen Lauf, der noch deutliches
Steigerungspotential zulässt, habe ich am Ende sogar meinen saarländischen
Hallenrekord aus dem Jahr 2005 um drei Sekunden verbessert.
So sehe ich mit Freude schon dem Rennen in Leipzig
entgegen.
11.01.2011
Neuer Weg: Hallenrennen
Als eine von vielen Sommersportlern freue ich mich,
dass Schnee und Eis verschwunden sind und somit wieder bessere
Trainingsbedingungen herrschen. Nun kann endlich auch mal wieder im Stadion
trainiert werden; am Wochenende schnuppere ich sogar Hallenluft: Bei den
Nordrhein-Landesmeisterschaften in Leverkusen plane ich -außer Konkurrenz
startend-, die Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften über 3000m zu
unterbieten.
01.01.2011
Ich bin wieder da!
Nach nur 10 Wochen Training Vierte in Bietigheim beim
gut besetzten Silvesterlauf zu werden mit nur 40 Sek. Rückstand auf die
Siegerin und 6 Sek. auf Platz 2 bzw. 3 Sek. auf Platz 3 - welch ein gelungener
Jahresabschluss!
Das Rennen war anstrengend, hat aber Spaß gemacht. Die
Atmosphäre beim Laufen und bei der Siegerehrung habe ich sehr genossen.
Esrtmals standen Frank und Michael am Streckenrand. Anfeuern kann der Kleine
mich natürlich noch nicht. Ich freue mich schon auf die Zeit, in der er mit
aufs Siegerpodest krabbeln kann.
Das neue Jahr wird viel Spannendes bringen!
29.12.2010
Vorausblick...
Schnee und Eis führten zur Absage manch eines
Silvesterlaufes; der Bietigheimer wird aber stattfinden, und ich freue mich
sehr darauf! Ich bin gespannt, wie ich mit der Konkurrenz mithalten kann, so u.a.
mit der aktuellen deutschen Meisterin im 10km-Straßenlauf und der einzigen
deutschen Cross-EM-Starterin. Eine Prognose können Frank und ich nicht geben,
denn zwei Dinge lassen sich nicht einschätzen: Zum einen kann ich als
"alma mater" nicht mein wirkliches Leistungspotenzial ausschöpfen,
zum anderen fällt bei dem Winterwetter ein Vergleich zu den Vorjahren aus, da
man nicht die üblichen Strecken laufen kann bzw. unter erschwerten Bedingungen.
Zum Teil absolviere ich die Einheiten auf dem Laufband. Dabei richtet sich mein
Blick nicht nur auf das kommende Jahr, sondern geht schon Richtung 2012, das
Jahr der nächsten Olympischen Spiele.
16.12.2010
Hin und her...
So lautete eine Überschrift in dieser Rubrik im Juni. Auch momentan laufe ich
häufig wieder Pendelstrecken, allerdings mit einem anderem Hintergrund, nämlich
das leistungsorientierte Training bei den winterlichen Verhältnissen möglichst
gut umzusetzen. Es gibt bei uns in der Nähe ein paar Streckenabschnitte, die in
der Regel gut geräumt und beleuchtet sind: 4 oder 5 Minuten der schnellen
Fahrtspiel-Abschnitte lassen sich dort unterbringen. Lustigerweise ist es auch
das Wegstück, das man als Michaels Pendelstrecke auf unseren Spaziergängen
bezeichnen könnte: Denn es stehen am Wegesrand Bäume, die aus der Perspektive
des im Kinderwagen liegenden Kindes wesentlich interessanter sind als der graue
Winterhimmel.
29.11.2010
Nur eine Sekunde langsamer als
Mocki...
Während sie in Mondorf beim Weihnachtslauf über 10km startete, bestritt ich
mein erstes 10km-Rennen nach Michaels Geburt beim Advent-Lauf meines Vereines
in Saarbrücken. Mit meinen erzielten 36:09 Minuten bin ich voll und ganz
zufrieden: Ich habe mich gut dabei gefühlt und weiß, dass diese Zeit nur den
Einstieg ins Wettkampfgeschehen markiert, habe ich doch erst sieben Wochen
trainiert.
26.11.2010
Im Einsatz
Auf dem Bild trägt Michael mein Namensschild von der
Athletenvertretervollversammlung der DOSB-Mitgliederverbände, die Ende Oktober
in München stattfand. Seit August bin ich nämlich Athletensprecherin im DLV.
Mein neues Amt übe ich mit Freude und Einsatz aus; Kontakt und Rückenstärkung
bei der Münchner Veranstaltung waren eine sinnvolle Sache. Diesen Samstag nehme
ich nun erstmals an den Sitzungen des Präsidiums und des Verbandsrats des DLV
teil, wo ich als Aktivensprecherin Sitz und Stimme habe. Am Sonntag werde ich
denn -so es das Wetter zulässt- sportlich im Einsatz sein: Einem Silvesterlauf
wird der Adventlauf des eigenen Vereins vorgeschaltet. So laufe ich mein erstes
Rennen in Saarbrücken und bin gespannt, wo ich stehe.
14.11.2010
Ich laufe
wieder...
... sowohl an Land als auch im Wasser. Mit der Zwangspause durch die
Rückenprobleme wurde mir aufgezeigt, dass ich den Trainingsaufbau wirklich
behutsam angehen muss. Ich kann jetzt meine Dauerläufe wieder schmerzfrei
absolvieren und war vorgestern auch wieder zu 1000m-Läufen auf der Bahn.
Trotzdem werde ich ein bis zwei alternative Trainingseinheiten pro Woche (v. a.
Aquajogging) beibehalten. Dabei ist auch egal, ob es draußen nass, kalt und
windig ist.
04.11.2010
Umleitung
Nachdem das Training sich so gut anfühlte, dass ich mich schon mit dem Gedanken
liebäugelte, bald wieder ein Rennen zu bestreiten, wurde ich nun ausgebremst.
Eine alte "Baustelle", eine Schwäche im Brustwirbelsäulenbereich, hat
sich bemerkbar gemacht. So ist zurzeit wieder mehr Gymnastik als Lauftraining
angesagt. Aber das muss ich akzeptieren: Wenn über mehrere Monate kein auf
Leistungssport ausgerichtetes Training stattgefunden hat, muss sich nun der
gesamte Körper erst wieder auf das tägliche Pensum einstellen. Hinzu kommt die
veränderte Situation: Ich bin nun eine stillende und ihr Kind öfter hoch
hebende und tragende Mutter! Da aber in den nächsten Monaten sowieso kein
Marathon geplant war, kann ich meinem Körper, meinem Sohnemann und mir die Zeit
des behutsamen Aufbaus gönnen. Trotzdem will ich wenigstens ein Rennen dieses
Jahr laufen; letzte Möglichkeit bietet dazu der 31.12...
17.10.2010
Einstieg ins Training
Diese Woche ging es richtig los: Auf dem Trainingsplan standen sieben
Laufeinheiten, von Dauerläufen über Tempotraining bis hin zu Koordination und
Sprint. Der Einstieg lief besser als erwartet; sowohl was meine Fitness
betrifft als auch Michaels Verhalten. Er fühlt sich auch bei dem kühlen
Herbstwetter draußen wohl, dick eingemummelt, und hat es kuschelig warm bei
seinem Papa.
Bevor das Training nach Plan begann, konnten Frank und ich nach lange Zeit mal
wieder einen Dauerlauf gemeinsam absolvieren: bei herrlichem Sonnenschein
letztes Wochenende im Saarland; Michael war derweil in der Obhut seiner
Großeltern.
05.10.2010
Und wieder einen Monat später...
Nun haben wir schon Anfang Oktober, ich habe die ersten Laufeinheiten absolviert:
Bis zu zehn Kilometer am Stück bin ich bereits wieder gelaufen, alles unter
einem Schnitt von 5 Min. pro Kilometer - was mich schon aufatmen ließ. Denn
auch wenn es eine Menge Training, Disziplin und Geduld erfordern wird, bis ich
mein Niveau der letzten Jahre wieder erlangt habe, so ist die Basis doch
gegeben.
Mitte Oktober werde ich mit Franks Trainingsgruppe ins Wintertraining
einsteigen, dann beginnt wieder der Alltag mit Trainingsplan!
09.09.2010
Einen Monat
später...
War das
neulich eine Freude, wieder aus den Schubladen mit Sportkleidung etwas
herauszukramen, ohne darauf achten zu müssen, dass die Konfektionsgröße
möglichst groß ist! Laufen war ich jedoch noch nicht. Damit werde ich erst
sechs Wochen nach der Geburt beginnen. Zurzeit gehe ich stramm spazieren (man
kann es auch „Walking“ nennen) und mache intensiv Gymnastik. So hoffe ich mich
auf den Einstieg ins Training gut vorzubereiten.
Das Bild
zeigt Michael und mich bei einer Gymnastikübung. Allerdings liegt er in der
Regel neben mir auf einer Decke oder schlummert in der Zeit im Bettchen.
09.08.2010
Unser Küken ist geschlüpft:
MICHAEL ALEXANDER
09. August 2010
2660g - 49cm.
Die glücklichen Eltern
Susanne und Frank
01.08.2010
Für Deutschland
Sicherlich haben viele der Besucher meiner Internetseite wie ich das Zuschauen
bei der Leichtathletik-EM in Barcelona genossen, gab es doch viele deutsche
Erfolge und Medaillen zu bejubeln.
Weitere Infos gibt es unter:
https://www.sporthilfe.de/dein-name-fuer-deutschland/
Dass hinter den Spitzenleistungen eine Menge Arbeit, Einsatz und Organisation,
aber auch Hilfe von außen steckt, dürfte jedem klar sein. Seit einigen Monaten
läuft nun schon eine Kampagne der Deutschen Sporthilfe mit dem Titel „Dein Name
für Deutschland“. Ziel ist es, Sportbegeisterte für die Unterstützung der
deutschen Spitzensportler zu gewinnen. Denn es ist möglich, Freude und Stolz
über die Erfolge deutscher Athleten auch unmittelbar ausdrücken: Mit nur drei
Euro im Monat kann man deutsche Spitzensportler unterstützen und an ihrem
Erfolg teilhaben. Denn als Sponsor steht der eigene Name für Deutschland: auf
Anzeigen, im Fernsehen, vielleicht sogar im Stadion.
27.07.2010
Startbereit!
Heute beginnen die Leichtathletik-Europa- Meisterschaften in Barcelona. Das
DLV-Trikot passt mir noch, aber nicht ich scharre mit den Hufen, sondern das
Kleine im Bauch. An sich lautet aber die Abmachung, dass Vater und Mutter sich
noch in Ruhe am Fernseher die Wettkämpfe von Barcelona anschauen dürfen.
22.07.2010
Bei der DM in Braunschweig
Am
vergangenen Wochenende fanden in Braunschweig die Deutschen Leichtathletik
Meisterschaften statt. Seit langem war ich dort mal wieder anwesend. Vor sechs
Jahren wurde die DM das letzte Mal in Braunschweig ausgetragen, dort nahm ich
zuletzt teil und belegte –für die LG Braunschweig startend-Platz vier im
5000m-Lauf in 16:28min. Dieses Mal war ich nur als Zuschauerin vor Ort und habe
das sehr genossen: Weder musste ich im Trainingslager mit der
Fernsehübertragung vorlieb nehmen noch saß ich wie sonst bei den
Leichtathletik-Großereignissen der letzten Jahre mit dem noch ausstehenden
Marathonrennen oder müden Beinen auf der Tribüne. Ich kann auch ohne Wehmut den
Wettbewerben zusehen, freue mich aber darauf, irgendwann auch wieder Rennen zu
laufen!
26.06.2010
Sommerfest der Kreissparkassenstiftung
Mitte dieser Woche war ich mit rund dreißig anderen Sportlern zu Gast in
der Sportschule Hennef. Allerdings haben wir uns dort nicht sportlich betätigt:
Die Kreissparkassenstiftung für den Rhein-Sieg-Kreis hatte die von ihr
unterstützen Sportler zum Sommerfest eingeladen. Es wurde ein schöner Abend mit
Gedankenaustausch, informativen Fakten und einem leckeren Grillbuffett!
21.06.2010
Hin und her
So lassen sich die Strecken meiner derzeitigen
sportlichen Aktivitäten beschreiben: Zum einen jogge ich noch ein bisschen, 20
Minuten reichen mir nun aber vollkommen. Ich laufe am Waldesrand auf weichem
Weg ein ebenes, ungefähr 1km langes Stück hin und her, schön gemütlich. Weniger
merke ich die Anstrengung und das zusätzliche Gewicht im Wasser: Beim
Aquajogging geht es im Hallenbad für die Dauer von 50 bis 60 Minuten auf einer
25m-Bahn im Schwimmerbereich etwa 15m hin und her. Länger wird die Strecke beim
Radfahren, wenn ich z. B. zu meinem Yoga-Kurs für Schwangere fahre, das sind
dann je 5km.
Insgesamt betrachtet, finde ich es bemerkenswert (und auch ganz angenehm),
wie kurz ich nur unterwegs sein muss, um eine sportliche Belastung zu haben!
25.05.2010
Moderation in Ingelheim
Vorletztes Wochenende war ich wieder bei einem Lauf,
dieses Mal in der Rolle der Moderatorin. Es handelte sich um den vom
Landessportbund Rheinland-Pfalz organisierten Partnerlauf in Ingelheim. Die
Paare (jeweils ein Weiblein und ein Männlein) hatten insgesamt 8km
zurückzulegen. Erst gingen die Frauen/ Mädchen auf die 2km-Runde durch ein
Wald- und Wiesengelände, nach vier Kilometern folgten die Männer/Jungen. Mit
knapp dreißig Paaren war es eine nette, überschaubare Veranstaltung, sodass ich
als Moderatorin den Überblick behalten und Erfahrungen für künftige
Veranstaltungen dieser Art sammeln konnte.
Hier der Link zu einem Bericht:
http://lsbrlp.de/medien/pressemitteilungen
13.05.2010
Wochenende in Mainz
Letztes Wochenende war vom Thema "Marathon"
geprägt. Allerdings musste ich keinen laufen, sondern konnte mir beim Festakt
"2500 Jahre Marathon" am Freitag etwas über dessen Geschichte,
insbesondere die olympische, anhören. Außerdem hatte ich Gelegenheit zum
Gespräch mit deutschen Marathongrößen wie Liane Winter und den Steffny-Brüdern.
Die vom DLV und dem Landessportbund Rheinland-Pfalz organisierte
Veranstaltung war sehr schön und kurzweilig.
Am Sonntag war ich dann beim Marathon vor Ort: Für den
SWR war ich Gesprächspartnerin fürs Fernsehen und auf der Bühne und durfte zum
Schluss die Siegerehrung für die Frauenkonkurrenz der deutschen Meisterschaft
zusammen mit Dr. Matthias Reick vornehmen. Ich war aber auch zum Anfeuern an
der Strecke. Dort konnte ich bei Kilometer 12,5 die spätere deutsche Meisterin
Bernadette Pichlmaier zusammen mit Frank anfeuern, der über die
Halbmarathondistanz startete und somit unsere Familie auf der Strecke vertrat.
Dieses Wochenende werde ich wieder bei einem Lauf in
Rheinland-Pfalz vor Ort sein: Beim Partnerlauf in Ingelheim, organisiert
vom Landessportbund Rheinland-Pfalz, werde ich die Moderation übernehmen. Neben
meinen vier bis fünf Laufeinheiten die Woche bin ich also weiterhin sportlich
bzw. für den Sport aktiv!
01.05.2010
Im 33. Lebensjahr bzw. in der 25. Woche...
... geht es dem kleinen Lebewesen in mir und mir selber gut. Für den April
hatte ich mir vorgenommen, so gut es geht, regelmäßig (d.h. etwa fünfmal
die Woche) zu laufen. Das konnte ich auch umsetzen: Auf Texel in der Gruppe und
auf den ebenen, weichen Waldwegen Anfang April gelang es mir sehr gut, in den
letzten warmen Apriltagen war es auch wunderbar. Zwischenzeitlich muckt nur
immer mal wieder der Hüft-/ Lendenwirbelbereich auf der linken Seite auf,
sodass es Tage gibt, an denen ich lieber nur spazieren gehe oder den Dauerlauf
-aquajoggend- ins Wasser verlege. Trotz allem bin ich froh, dass ich mich ohne
Mühe regelmäßig sportlich betätigen kann - auch wenn dieses Frühjahr der
Maßstab nicht ein Marathon ist. Trotzdem werde ich nächstes Wochenende in Mainz
sein: Zuerst bei dem Festakt "2500 Jahre Marathon", am Sonntag dann
beim Marathon selber, allerdings nicht auf der Strecke, sondern im Gespräch auf
der Bühne.
19.04.2010
Medaille!
Am 14.4. luden der Rhein-Sieg-Kreis und die Kreissparkasse Köln zur
jährlichen Sportlerehrung in die Geschäftsstelle der Kreissparkasse Köln in
Siegburg ein. Schön bei dieser Veranstaltung finde ich, dass nicht nur
Leistungssportler für ihre im Vorjahr erbrachten Leistungen geehrt werden,
sondern auch Breitensportler, die zum wiederholten Male
das Deutsche Sportabzeichen in Gold abgelegt haben. Als Zeichen der Anerkennung
vergibt der Rhein-Sieg-Kreis eine Sportplakette, die einer Wurfscheibe
nachempfunden ist. Auf ihr sind Szenen aus dem antiken Fünfkampf dargestellt,
der mit den Disziplinen Lauf, Sprung, Diskus- und Speerwurf sowie Ringkampf
einen Überblick über die Vielfältigkeit des Sports vermittelt.
Ich habe es dieses Jahr sehr genossen, geehrt zu werden, obwohl ich zurzeit
keine sportlichen Höchsteleistung bzw. Erfolge erzielen kann.
10.04.2010
"Trainingslager" auf Texel
Texel, die westlichste der westfriesichen Inseln in den Niederlanden, war
um Ostern herum wieder das Ziel vieler deutscher Läufer. Auch ich war zusammen
mit Franks Athleten und der SSG Königswinter dort. Allerdings war für mich das
Trainingslager wohl eindeutig am entspannendsten: Standen die letzten Jahre bei
mir immer zwei Trainingseinheiten auf dem Plan (auch schon Mitte der 1990er
Jahre, in denen ich bereits mehrmals auf Texel im Ostertrainingslager war), war
dieses Mal nur einmal pro Tag sportliche Betätigung angesagt. Meistens aber war
es doch eine (Dauer)Laufeinheit, was mir in der Gesellschaft und im ebenen
Gelände v.a. auf Waldboden sehr viel Spaß gemacht hat und gut tat. Einen
Fünfer-Schnitt kann ich immer noch laufen, ohne dass der Puls zu hoch steigt.
Außer Radfahren bin ich einen Tag auch gewandert; auf dieser Tour entstand das
nebenan platzierte Bild.
15.03.2010
Sportliche
Aktivitäten zurzeit
Wie ich mich
momentan fit halte, kann man auf der Unterseite "Lateinischer
Spruch" nachlesen!
04.03.2010
Keine EM-Saison
Es ist ungewöhnlich für mich, dass ich über einen Zeitraum von mehreren
Wochen, ja sogar Monaten keine Rennen laufe; mein letzter Wettkampf waren die
deutschen Straßenlaufmeisterschaften Mitte September in Otterndorf… Und für die
nächsten Monate sind auch keine Wettkämpfe geplant, da es mir bzw. uns
sicherlich besser tut, denn wir bekommen Mitte August Familienzuwachs!
Anfang Dezember war ich ja froh, wieder weitestgehend schmerzfrei laufen zu
können, nachdem ich seit Oktober durch die –immer noch latent vorhandenen–
Schmerzen im Becken- /Hüftbereich gehandicapt war. Scherzend habe ich zu meinen
geringen Umfängen gesagt: „Das ist nun Gesundheitssport, was ich betreibe:
Statt 200km Wochenumfang etwa 50km, dazu Aquajogging, Yoga und Fitness.“ Ja,
und so wird es nun die nächsten Wochen und Monate wohl weitergehen, wenn auch
dieses Mal aus freien Stücken.
Mein Ziel bleiben aber die Olympischen Spiele 2012 in London!
21.02.2010
Yoga im Club Heide Rosendahl
Freitagabends steht seit einiger Zeit ein Yogakurs für mich auf dem
Programm. Nachdem Birgit Lennartz mich in die ersten Haltungen (Asanas)
eingeführt hatte, nehme ich nun regelmäßig an dem Yoga-Gym-Kurs im Club Heide Rosendahl in St. Augustin teil. Die verschiedenen
Übungen tun einfach gut: Sie wirken sich positiv auf meine Schwachstelle im
Becken-Hüft-Bereich aus und dienen insgesamt der Beweglichkeit und
Kräftigung. Da merke ich, was für Defizite ich als Läuferin habe. Ich bin froh
und dankbar, dass ich an diesem Angebot teilnehmen kann, und danke Kamal
Hmamouchi für seine Kooperation!
11.02.2010
Absage DM Halle
… und auch DM Cross.
Es wäre das erste Mal gewesen, dass ich bei deutschen Hallenmeisterschaften
gestartet wäre; es ist das erste Mal seit 1994, dass ich nicht bei deutschen
Crossmeisterschaften an den Start gehe. Dass ich auf die DM Cross dieses Jahr
verzichten muss, ist mir schon seit Wochen klar, denn Sprünge und Unebenheiten
im Gelände wären Gift für meinen sensiblen Becken-/ Hüftbereich. Die DM Halle
war stattdessen geplant, ich wäre sie auch sehr gerne gelaufen, doch lässt das
meine Form nicht zu. Die Trainingseinheiten verlaufen sehr unterschiedlich:
Letzten Sonntag hatte ich z. B. einen ordentlichen längeren Dauerlauf im
Gelände, der bei recht angenehmen Temperaturen und ein wenig Matsch richtig
Spaß gemacht hat. In der Folge merke ich aber wieder meine Hüftmuskulatur, und dann
ist es die nächsten Tage wieder kalt und rutschig… Ein ordentliches
Tempolaufprogramm konnte ich in letzter Zeit kaum absolvieren. Da ist es wenig
sinnvoll, bei deutschen Hallenmeisterschaften aufzulaufen, zumal die engen
Kurven höchstwahrscheinlich auch nicht zuträglich sein würden. So werde ich am
letzten Februarwochenende Fernsehzuschauer sein; am ersten Märzwochenende hoffe
ich aus Berichterstattung aus erster Hand!
02.02.2010
Skilanglauf
Bei dem vielen Schnee allerorts in Deutschland stand nun erstmals seit
Jahren als alternatives Training Skilanglauf auf meinem Programm. Das habe ich
allerdings nicht im Rheinland gemacht, sondern im verschneiten Ruhpolding, wo
es kilometerlange, gespurte Loipen gibt. Hatte ich vor Wochen noch Bedenken
wegen der Streckung der hinteren Oberschenkelmuskulatur beim Gleiten, so war
ich Ende Januar so weit schmerzfrei, dass ich es wagen konnte. Beim klassischen
Skilanglaufen ist man ja mehr oder weniger gezwungen, die Bewegungen nach vorne
und hinten gerade auszuführen. Nur bei den steilen Anstiegen, die ich im
Grätenschritt bewältigen musste, hat es mal gezwickt. Von dem Muskelkater, den
ich mir geholt habe, berichte ich lieber nicht...
Aber gut tat diese Art des Trainings auf jeden Fall!
19.01.2010
Korrigierte
Einlagen
Nachdem ich im November erstmals propriorezeptive (sensomotorische)
Einlagen der Firma Hermelin in Hilden erhalten hatte (vgl. http://www.hermelin.de), war ich letzte
Woche ein weiteres Mal dort. Wie schon bei meinem ersten Besuch nahm sich Ralf Hermes mit Kollege
viel Zeit für mich und beschäftigte sich eingehend mit mir, meinem Laufstil und
meinen Problemen. Bin ich die letzten Jahre sehr gut mit den Einlagen von Jörg
Roos zurecht gekommen und kann ihn auch stets weiterempfehlen, so hat mir doch
bei der langwierigen Hüft-Becken-Geschichte die neue Variante schon sehr weiter
geholfen. Das Abrollverhalten meines linken Ballens und die damit verbundene
Beckenrotation haben sich verbessert. Die Einlagen wurden nun noch ein Stück
weiter verändert, damit ich irgendwann in naher Zukunft mich hoffentlich wieder
vollkommen schmerzfrei bewegen kann. Nach einer Eingewöhnphase haben sich die
Füße nun auf die neue Passform eingestellt, ich kann wieder bis zu einer guten
Stunde laufen.
10.01.2010
Es
geht weiter aufwärts...
Zwar
kann ich bei den winterlichen Verhältnissen kein richtiges Tempotraining
absolvieren, aber es ist wahrscheinlich nicht verkehrt, erstmal eine
vernünftige Grundlage mit vielen Dauerläufen zu legen. Ich fühle mich wohl bei
dem täglichen Lauftraining und bin froh, nun auch z. T. meine alten Strecken
laufen zu können und nicht mehr nur auf kleinen Runden in relativer Nähe des
Zuhauses zu laufen, was ich den ganzen Dezember über gemacht habe, um immer
gleich aufhören zu können, wenn Schmerzen kommen.
Zuversichtlich gestimmt,
peilen Frank und ich nun einen Start bei der Hallen-DM Ende Februar an.