22.07.2010
Bei der DM in Braunschweig
Am
vergangenen
Wochenende fanden in Braunschweig die Deutschen
Leichtathletik Meisterschaften
statt. Seit langem war ich dort mal wieder anwesend. Vor sechs Jahren
wurde die
DM das letzte Mal in Braunschweig ausgetragen, dort nahm ich zuletzt
teil und
belegte –für die LG Braunschweig startend-Platz vier im 5000m-Lauf in
16:28min.
Dieses Mal war ich nur als Zuschauerin vor Ort und habe das sehr
genossen:
Weder musste ich im Trainingslager mit der Fernsehübertragung vorlieb
nehmen
noch saß ich wie sonst bei den Leichtathletik-Großereignissen der
letzten Jahre
mit dem noch ausstehenden Marathonrennen oder müden Beinen auf der
Tribüne. Ich
kann auch ohne Wehmut den Wettbewerben zusehen, freue mich aber darauf,
irgendwann auch wieder Rennen zu laufen!26.06.2010
Sommerfest der Kreissparkassenstiftung
Mitte
dieser Woche war ich mit rund dreißig anderen Sportlern zu Gast in der
Sportschule Hennef. Allerdings haben wir uns dort nicht sportlich
betätigt: Die Kreissparkassenstiftung für den Rhein-Sieg-Kreis hatte die
von ihr unterstützen Sportler zum Sommerfest eingeladen. Es wurde ein
schöner Abend mit Gedankenaustausch, informativen Fakten und einem
leckeren Grillbuffett!
21.06.2010
Hin und her
So lassen sich die Strecken meiner derzeitigen sportlichen Aktivitäten
beschreiben: Zum einen jogge ich noch ein bisschen, 20 Minuten reichen
mir nun aber vollkommen. Ich laufe am Waldesrand auf weichem Weg ein
ebenes, ungefähr 1km langes Stück hin und her, schön gemütlich. Weniger
merke ich die Anstrengung und das zusätzliche Gewicht im Wasser: Beim
Aquajogging geht es im Hallenbad für die Dauer von 50 bis 60 Minuten auf
einer 25m-Bahn im Schwimmerbereich etwa 15m hin und her. Länger wird
die Strecke beim Radfahren, wenn ich z. B. zu meinem Yoga-Kurs für
Schwangere fahre, das sind dann je 5km.
Insgesamt betrachtet,
finde ich es bemerkenswert (und auch ganz angenehm), wie kurz ich nur
unterwegs sein muss, um eine sportliche Belastung zu haben!
25.05.2010
Moderation in Ingelheim
Vorletztes Wochenende war ich wieder bei einem Lauf, dieses Mal in der
Rolle der Moderatorin. Es handelte sich um den vom
Landessportbund Rheinland-Pfalz
organisierten Partnerlauf in Ingelheim. Die Paare (jeweils ein Weiblein
und ein Männlein) hatten insgesamt 8km zurückzulegen. Erst gingen die
Frauen/ Mädchen auf die 2km-Runde durch ein Wald- und Wiesengelände,
nach vier Kilometern folgten die Männer/Jungen. Mit knapp dreißig Paaren
war es eine nette, überschaubare Veranstaltung, sodass ich als
Moderatorin den Überblick behalten und Erfahrungen für künftige
Veranstaltungen dieser Art sammeln konnte.
Hier der Link zu einem
Bericht:
http://lsbrlp.de/medien/pressemitteilungen13.05.2010
Wochenende in Mainz
Letztes Wochenende war vom Thema "Marathon" geprägt. Allerdings musste
ich keinen laufen, sondern konnte mir beim Festakt "2500 Jahre
Marathon" am Freitag etwas über dessen Geschichte, insbesondere die
olympische, anhören. Außerdem hatte ich Gelegenheit zum Gespräch mit
deutschen Marathongrößen wie Liane Winter und den Steffny-Brüdern. Die
vom DLV und dem Landessportbund Rheinland-Pfalz organisierte
Veranstaltung war sehr schön und kurzweilig.
Am Sonntag war ich
dann beim Marathon vor Ort: Für den SWR war ich Gesprächspartnerin fürs
Fernsehen und auf der Bühne und durfte zum Schluss die Siegerehrung für
die Frauenkonkurrenz der deutschen Meisterschaft zusammen mit Dr.
Matthias Reick vornehmen. Ich war aber auch zum Anfeuern an der Strecke.
Dort konnte ich bei Kilometer 12,5 die spätere deutsche Meisterin
Bernadette Pichlmaier zusammen mit Frank anfeuern, der über die
Halbmarathondistanz startete und somit unsere Familie auf der Strecke
vertrat.
Dieses Wochenende werde ich wieder bei einem Lauf in
Rheinland-Pfalz vor Ort sein: Beim Partnerlauf in Ingelheim,
organisiert vom Landessportbund Rheinland-Pfalz, werde ich die
Moderation übernehmen. Neben meinen vier bis fünf Laufeinheiten die
Woche bin ich also weiterhin sportlich bzw. für den Sport aktiv!
01.05.2010
Im 33. Lebensjahr bzw. in der 25. Woche...
...
geht es dem kleinen Lebewesen in mir und mir selber gut. Für den April
hatte ich mir vorgenommen, so gut es geht, regelmäßig (d.h. etwa
fünfmal die Woche) zu laufen. Das konnte ich auch umsetzen: Auf Texel in
der Gruppe und auf den ebenen, weichen Waldwegen Anfang April gelang es
mir sehr gut, in den letzten warmen Apriltagen war es auch wunderbar.
Zwischenzeitlich muckt nur immer mal wieder der Hüft-/
Lendenwirbelbereich auf der linken Seite auf, sodass es Tage gibt, an
denen ich lieber nur spazieren gehe oder den Dauerlauf -aquajoggend- ins
Wasser verlege. Trotz allem bin ich froh, dass ich mich
ohne Mühe regelmäßig sportlich betätigen kann - auch wenn dieses
Frühjahr der Maßstab nicht ein Marathon ist. Trotzdem werde ich nächstes
Wochenende in Mainz sein: Zuerst bei dem Festakt "2500 Jahre
Marathon", am Sonntag dann beim Marathon selber, allerdings nicht auf
der Strecke, sondern im Gespräch auf der Bühne.
19.04.2010
Medaille!
Am 14.4. luden der Rhein-Sieg-Kreis und
die Kreissparkasse Köln zur jährlichen
Sportlerehrung in die Geschäftsstelle der Kreissparkasse Köln in
Siegburg ein. Schön bei dieser Veranstaltung finde ich,
dass nicht nur Leistungssportler für ihre im Vorjahr erbrachten
Leistungen geehrt werden, sondern auch Breitensportler, die zum
wiederholten Male
das Deutsche Sportabzeichen in Gold abgelegt haben.
Als Zeichen der Anerkennung vergibt der Rhein-Sieg-Kreis eine
Sportplakette, die einer Wurfscheibe nachempfunden ist. Auf ihr sind
Szenen aus dem antiken Fünfkampf dargestellt, der mit den Disziplinen
Lauf, Sprung, Diskus- und Speerwurf sowie Ringkampf einen Überblick über
die Vielfältigkeit des Sports vermittelt.
Ich habe es dieses Jahr
sehr genossen, geehrt zu werden, obwohl ich zurzeit keine sportlichen
Höchsteleistung bzw. Erfolge erzielen kann.
10.04.2010
"Trainingslager" auf Texel
Texel, die westlichste
der westfriesichen Inseln in den Niederlanden, war um Ostern herum
wieder das Ziel vieler deutscher Läufer. Auch ich war zusammen mit
Franks Athleten und der SSG Königswinter dort. Allerdings war für mich
das Trainingslager wohl eindeutig am entspannendsten: Standen die
letzten Jahre bei mir immer zwei Trainingseinheiten auf dem Plan (auch
schon Mitte der 1990er Jahre, in denen ich bereits mehrmals auf Texel im
Ostertrainingslager war), war dieses Mal nur einmal pro Tag sportliche
Betätigung angesagt. Meistens aber war es doch eine (Dauer)Laufeinheit,
was mir in der Gesellschaft und im ebenen Gelände v.a. auf Waldboden
sehr viel Spaß gemacht hat und gut tat. Einen Fünfer-Schnitt kann ich
immer noch laufen, ohne dass der Puls zu hoch steigt.
Außer
Radfahren bin ich einen Tag auch gewandert; auf dieser Tour entstand das
nebenan platzierte Bild.
15.03.2010
Sportliche Aktivitäten zurzeit
Wie ich mich
momentan fit halte, kann man auf der Unterseite "Lateinischer Spruch" nachlesen!
04.03.2010
Keine EM-Saison
Es ist
ungewöhnlich für mich, dass ich über einen Zeitraum von mehreren Wochen,
ja sogar
Monaten keine Rennen laufe; mein letzter Wettkampf waren die deutschen
Straßenlaufmeisterschaften Mitte September in Otterndorf… Und für die
nächsten
Monate sind auch keine Wettkämpfe geplant, da es mir bzw. uns sicherlich
besser
tut, denn wir bekommen Mitte August Familienzuwachs!
Anfang Dezember war ich ja froh, wieder weitestgehend schmerzfrei laufen
zu
können, nachdem ich seit Oktober durch die –immer noch latent
vorhandenen– Schmerzen
im Becken- /Hüftbereich gehandicapt war. Scherzend habe ich zu meinen
geringen
Umfängen gesagt: „Das ist nun Gesundheitssport, was ich betreibe: Statt
200km
Wochenumfang etwa 50km, dazu Aquajogging, Yoga und Fitness.“ Ja, und so
wird es
nun die nächsten Wochen und Monate wohl weitergehen, wenn auch dieses
Mal aus
freien Stücken.
Mein Ziel bleiben aber die Olympischen Spiele 2012 in London!
21.02.2010
Yoga im Club Heide Rosendahl
Freitagabends steht seit einiger Zeit ein Yogakurs für mich auf
dem Programm. Nachdem Birgit Lennartz mich in die ersten Haltungen
(Asanas) eingeführt hatte, nehme ich nun regelmäßig an dem
Yoga-Gym-Kurs im Club Heide Rosendahl in St. Augustin
teil. Die verschiedenen Übungen tun einfach gut: Sie wirken sich
positiv auf meine Schwachstelle im Becken-Hüft-Bereich aus und dienen insgesamt der Beweglichkeit und Kräftigung. Da merke ich, was für Defizite ich als Läuferin habe. Ich bin froh und dankbar, dass ich an diesem Angebot teilnehmen kann, und danke Kamal Hmamouchi
für seine Kooperation!11.02.2010
Absage DM Halle
… und auch DM Cross.
Es wäre das erste Mal gewesen, dass ich bei deutschen
Hallenmeisterschaften gestartet wäre; es ist das erste Mal seit 1994, dass ich
nicht bei deutschen Crossmeisterschaften an den Start gehe. Dass ich auf die DM
Cross dieses Jahr verzichten muss, ist mir schon seit Wochen klar, denn Sprünge
und Unebenheiten im Gelände wären Gift für meinen sensiblen Becken-/
Hüftbereich. Die DM Halle war stattdessen geplant, ich wäre sie auch sehr gerne
gelaufen, doch lässt das meine Form nicht zu. Die Trainingseinheiten verlaufen
sehr unterschiedlich: Letzten Sonntag hatte ich z. B. einen ordentlichen
längeren Dauerlauf im Gelände, der bei recht angenehmen Temperaturen und ein wenig
Matsch richtig Spaß gemacht hat. In der Folge merke ich aber wieder meine
Hüftmuskulatur, und dann ist es die nächsten Tage wieder kalt und rutschig… Ein
ordentliches Tempolaufprogramm konnte ich in letzter Zeit kaum absolvieren. Da
ist es wenig sinnvoll, bei deutschen Hallenmeisterschaften aufzulaufen, zumal
die engen Kurven höchstwahrscheinlich auch nicht zuträglich sein würden. So
werde ich am letzten Februarwochenende Fernsehzuschauer sein; am ersten
Märzwochenende hoffe ich aus Berichterstattung aus erster Hand! 02.02.2010
Skilanglauf
Bei dem vielen Schnee allerorts in Deutschland stand nun erstmals seit
Jahren als alternatives Training Skilanglauf auf meinem Programm. Das
habe ich allerdings nicht im Rheinland gemacht, sondern im verschneiten
Ruhpolding, wo es kilometerlange, gespurte Loipen gibt. Hatte ich vor
Wochen noch Bedenken wegen der Streckung der hinteren
Oberschenkelmuskulatur beim Gleiten, so war ich Ende Januar so weit
schmerzfrei, dass ich es wagen konnte. Beim klassischen Skilanglaufen
ist man ja mehr oder weniger gezwungen, die Bewegungen nach vorne und
hinten gerade auszuführen. Nur bei den steilen Anstiegen, die ich im
Grätenschritt bewältigen musste, hat es mal gezwickt. Von dem
Muskelkater, den ich mir geholt habe, berichte ich lieber nicht...
Aber gut tat diese Art des Trainings auf jeden Fall!
19.01.2010
Korrigierte Einlagen
Nachdem ich im November erstmals propriorezeptive (sensomotorische) Einlagen der Firma Hermelin in Hilden erhalten hatte (vgl.
http://www.hermelin.de), war ich letzte
Woche ein weiteres Mal dort. Wie schon bei meinem ersten Besuch
nahm sich Ralf Hermes mit Kollege viel Zeit für mich und beschäftigte
sich eingehend mit mir, meinem Laufstil und meinen Problemen. Bin ich
die letzten Jahre sehr gut mit den Einlagen von Jörg Roos zurecht
gekommen und kann ihn auch stets weiterempfehlen, so hat mir doch bei
der langwierigen Hüft-Becken-Geschichte die neue Variante schon sehr
weiter geholfen. Das Abrollverhalten meines linken Ballens und die
damit verbundene Beckenrotation haben sich verbessert. Die Einlagen
wurden nun noch ein Stück weiter verändert, damit ich irgendwann in
naher Zukunft mich hoffentlich wieder vollkommen schmerzfrei bewegen
kann. Nach einer Eingewöhnphase haben sich die Füße nun auf die neue
Passform eingestellt, ich kann wieder bis zu einer guten Stunde laufen.
10.01.2010
Es geht weiter aufwärts...
Zwar
kann ich bei den winterlichen Verhältnissen kein richtiges
Tempotraining absolvieren, aber es ist wahrscheinlich nicht verkehrt,
erstmal eine vernünftige Grundlage mit vielen Dauerläufen zu legen. Ich
fühle mich wohl bei dem täglichen Lauftraining und bin froh, nun auch
z. T. meine alten Strecken laufen zu können und nicht mehr nur auf
kleinen Runden in relativer Nähe des Zuhauses zu laufen, was ich den
ganzen Dezember über gemacht habe, um immer gleich aufhören zu können,
wenn Schmerzen kommen.
Zuversichtlich gestimmt, peilen Frank und ich nun einen Start bei der Hallen-DM Ende Februar an.31.12.2009
Aktualisierung
Leider
kann ich heute immer noch kein aktuelles Foto präsentieren: entweder
laufe ich in der Dunkelheit oder im Regen. Aber es gibt erfreuliche
Nachrichten: Ich habe diese Woche meinen ersten Dauerlauf seit langem
absolviert, der über 10km ging, und habe mich beim Tempotraining
versucht - statt eines Silvesterlaufs. Da unser privates Rennen heute
Vormittag stattfand, sind meine Mitstreiter und ich auch wirklich ins
neue Jahr gelaufen, denn es begann, astronomisch betrachtet, für alle
Bewohner der Erde gleichzeitig um 11:55 Uhr. Exakt zu diesem Zeitpunkt
überschreitet nämlich die Sonne (die sich allerdings nicht zeigte, denn
sonst hätte ich ein Foto präsentieren können) auf ihrer Bahn die
Zehn-Grad-Marke östlich des Winterpunktes.
NEU: Jahresrückblick 2009
24.12.2009
Es geht aufwärts...
Gerne
hätte ich ein Foto eingefügt, das mich beim Laufen oder beim
Koordinationstraining zeigt, doch es war Frank und mir zu kalt zum
Fotografieren. Aber berichten kann ich, dass ich nun wieder laufe -
wenig gemessen an dem, was ich sonst zu dieser Jahreszeit trainiert
habe, aber immerhin kann ich mehrere Einheiten die Woche eine gute
halbe Stunde laufen. Der Schnee hindert mich daran keineswegs!
Vielleicht kommt ja ein Silvesterlauf doch in Frage...29.11.2009
Weiterhin kaum Lauftraining (an Land)
Ich
werde wohl auch die nächste Zeit mehr im Schwimmbad als auf meinen
Laufrunden anzutreffen sein, da sich meine Schmerzen noch nicht
verflüchtigt haben. Weil ich nicht in eine Sackgasse geraten will,
wähle ich lieber die Umleitung über alternatives Training!
13.11.2009
Keine Crosssaison
Statt
über Stock und Stein zu laufen werde ich die nächsten zwei Wochen das
Wasser im Schwimmbad durchpflügen. Denn auf Anraten der Ärzte werde ich
nun eine gewisse Zeit nur alternativ trainieren, um endlich die
Schmerzen loszuwerden, die mich schon länger im Hüftbereich belästigen.
Ich hatte die Hoffnung, dass sie mit deutlich reduziertem Training nach
der WM und Pause nach der DM 10km-Straße schwinden, doch das war leider
nicht der Fall. Nach Besuchen von einigen Arzt- und Physiotherapeutenpraxen
bin ich zuversichtlich, dass nun der Auslöser für meine Disbalancen und
die damit verbundenen Schmerzen gefunden ist. Obschon mir der
Entschluss gegen die Crosssaison mit der EM in Dublin schwer gefallen
ist, so geht mir doch meine Gesundheit vor und ich möchte die
Vorbereitung auf die EM-Saison nicht gefährden.
30.10.2009
Sporthilfe Elite-Forum: „Bilde Dich selbst, und dann wirke auf andere durch das, was Du bist“ (Wilhelm von Humboldt)
Zum 19. Mal veranstaltete die Stiftung Deutsche Sporthilfe ein Elite-Forum im
Schloss & Gut Liebenberg bei Berlin. Seit meiner
Olympiaqualifikation 2008 gehöre ich zu den rund 3800 von der
Sporthilfe unterstützten Athleten und nahm nun, vom
25. bis 29. Oktober, an dieser Veranstaltung teil, bei der
besondere Menschen aus allen Bereichen unserer Gesellschaft sich zum
Gespräch stellen. Gastgeber ist die Deutschen Kreditbank, deren Vorstandsmitglied Rolf Mähliß die Veranstaltung eröffnete. Als erstes wurden uns vom
Vorstandsvorsitzenden der KKH-Allianz, Ingo Kailuweit, die aktuellen Entwicklungen im Gesundheitsmarkt erläutert. Dr. Gottfried Wagner, der
Urenkel Richard Wagners, arbeitete beim Kamingespräch
seine Familiengeschichte auf. Aus dem Bereichen Journalismus und Medien sprach Erich Laaser vom Verband der deutschen Sportjournalisten, Barbara Groth diskutierte mit uns über die Glaubwürdigkeit von Sport und Politik und Elmar Theveßen, stellvertretender ZDF-Chefredakteur, berichtete von der Doping-Task-Force des Senders.
Stationen ihrer beruflichen Karriere und ihre Lebenseinstellungen
stellten uns der Chef der Deutschen Seereederei, Senator Horst Rahe,
und Dr. Michael Vesper, Gründungsmitglied der Partei "Die Grünen",
zehn Jahre Minister in NRW und heute DOSB-Generaldirektor, vor. Eine
ganz andere Denke und Lebensweise wurde uns beim Betrachten der
Fotografien der Künstlerin Gundula Schulze Eldowy und im Gespräch mit ihr bewusst - ebenso wie beim virtuellen Rundgang durch das Hasso-Plattner-Institut an der Universität Potsdam mit Prof. Dr. Christoph Meinel.
In
die deutsche (Sport)Geschichte tauchten wir ein mit dem Film "Berlin
'36", dessen historischen Hintergund, aber auch die dramaturgischen
Veränderungen uns die Potdamer Historikerin Dr. Jutta Braun erläuterte.
Die Studienmöglichkeiten an der Hochschule für Gesundheit und Sport in
Berlin stellte uns der ehemalige Berliner Olympia-Stützpunkt-Leiter Dr.
Jochen Zinne vor. Gesunde, hervorragende Küche konnten wir zwanzig
Spitzensportler aus neun Sportarten vor Ort täglich mehrmals genießen,
sodass nicht nur der Geist gefordert, sondern auch der Leib gepflegt
wurde. Auch die Trainingsbedingungen in Liebenberg sind ideal. Hatte
uns Jörg Adami, Direktor "Förderung" der Sporthilfe, die Arbeit mit
einer Präsentation am ersten Vormittag vorgestellt, so haben wir
Athleten in den vier Tagen wahrhaftig erfahren, welche Aspekte die
Förderung auch einschließen kann. Dem gesamten Organisationsteam und
allen Verantwortlichen für das Sporthilfe Elite-Forum sei ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle gesagt!
14.10.2009
Medaille ohne Lauf
Dieser Tage konnte ich aus dem Briefkasten
einen
gepolsterten Briefumschlag fischen und aus diesem meine DM-Medaille von
Otterndorf. Welch eine Freude! Anbei lag war ein nettes Anschreiben,
indem man sich nochmals dafür entschuldigte und bedauerte, dass die
Medaillen nicht bei der Siegerehrung hatten übergeben werden können. In
der Tat hätten diese Glasmedaillen mit Gravur und Einfassung (meine ist
golden) den Rahmen einer Siegerehrung verdient. Statt dessen konnte ich
sie mir nun selber umhängen, ohne einen anstrengenden Wettkampf in den
Beinen zu haben.
26.09.2009
Neue Rubrik
Aus gegebenem Anlass, nämlich der neuen Partnerschaft mit Orthomol Sport, habe ich meine Internetseite nun um die Rubrik "Sponsoren" erweitert. Denn so habe ich eine Plattform, um meinen Unterstützern zu danken. 18.09.2009
Bewegung tut gut!
Am Mittwoch war ich sozusagen als Ehrengast beim für dieses Jahr letzem DLV-BewegungsCamp in Saarbrücken. Allerdings stand ich nicht nur zu den Siegerehrungen der Vormittagsgruppe auf der Bühne, als die sportlichste
Klasse Saarbrückens geehrt sowie die Titel "Sportlichste
Lehrerin" und "Sportlichster Lehrer" verliehen wurden. Ich habe auch an vier der zehn Mitmach-Stationen
sportlichen Einsatz gezeigt, hatte zusammen mit meiner Vereinskollegin
Lisa Schorr viel Spaß dabei und habe auch ein paar Teilnahme-Chips für
Saarbrücken gesammelt. Zwar hat es für den Titel "Sportlichste Stadt
der DLV-BewegungsCamps 2009" nicht ganz gereicht, aber mit 9690 Chips belegten wir hinter Dresden
(11.430 Chips) Platz
zwei. So hatte ich noch einen schönen Saisonabschluss mit zwar
ungewohnten Bewegungsabläufen, aber viel Spaß an unserer Sportart
Leichtathletik, die viel mehr umfasst als langes Laufen...
13.09.2009
Gold ohne Medaille
Zum
ersten Mal bin ich am gestrigen Sonntag deutsche Meisterin im
10km-Straßenlauf geworden! Das Laufgefühl war ein gänzlich anderes als
vor drei Wochen beim WM-Marathon. So
schwang ein bisschen Wehmut mit, dass ich in Berlin nicht ähnlich gut
laufen konnte, aber letztlich überwog doch die Freude über den Gewinn
der Meisterschaft!
Das Rennen war ein gleichmäßiges, meine
Rundenzeiten (fünf Runden à 2km waren zu durchlaufen) bewegten sich
zwischen 6:40 und 6:50min. Führten am Anfang Luminita Zaituc und ich
eine Gruppe von sechs Läuferinnen an, war ich ab der dritten Runde
allein in Front. Zum Schluss stürmte Ingalena Heuck noch heran, aber da
war ich schon im Ziel! Der Titel und der sechste Platz in der
Mannschaftswertung stellen nun einen überaus versöhnlichen
Saisonabschluss dar, auch wenn ich keine Medaille mit aus Otterndorf
nach Hause mitnehmen konnte, da diese nicht rechtzeitig fertig geworden
waren...
08.09.2009
Stand der Dinge
Gut
zwei Wochen nach dem WM-Marathon habe ich diesen selber und mein
Resultat noch nicht ganz verdaut. Meine Gedanken kreisen v.a. um die
Vorbereitungszeit und welche Bausteine da nicht ganz richtig gesetzt
worden sind. Denn vor Ort in Berlin war alles deutlich besser als in Osaka und Peking:
Kam ich bei diesen internationalen Höhepunkten mit den äußeren und
internen Bedingungen nicht zurecht, mache ich die Konditionen in Berlin
nicht für mein Abschneiden dort verantwortlich. Überhaupt suche ich
keinen Schuldigen. Mir wird bei meinen Überlegungen nur klar, dass
wirklich alles ideal zusammenpassen muss für Höchstleistungen, gerade
beim Marathon, wo man drei Monate im Training bis an die Grenze des
Machbaren (in der Gesamtbelastung gesehen) geht, um dann am Tag x
wirklich die Grenze der körperlichen Leistungsfähigkeit zu erreichen.
Dies ist mir dieses Mal nun nicht gelungen, wobei Frank und ich im
letzten Zyklus ein bisschen mehr auf Risiko gesetzt haben bzw. setzen
mussten. Aber Leistungssport ist ja nun auch keine "Komfortzone", und
das Faszienierende am Sport ist ja nun eben auc, dass nicht alles
vorhersagbar ist.
Verschiedene Mails, Grüße und Gästebucheinträge
haben mich aufgebaut, einige aber auch zum Nachdenken angeregt. Dabei
möchte ich betonen, dass ich für (konstruktive) Kritik offen bin, aber
es als unfair ansehe, wenn der Kritiker nicht fassbar ist.
In
den letzten vierzehn Tagen habe ich den Fokus auf mein
Dissertationsprojekt verlegt und habe mich dabei gut ablenken können
(mehr dazu beim neuen -eigentlich- lateinischen Spruch Mitte des
Monats). Ein wenig bin ich in der Zeit gejoggt, nicht schnell und mit
einigen Marathonnachwehen. Ganz langsam kommt die Lust am Laufen und so
etwas wie Laufgefühl wieder, sodass ich mich endgültig für einen Start
bei der DM 10km-Straße in Otterndorf am Samstag entschieden habe -
selbst wenn ich nicht weiß, was zu leisten ich imstande bin.
25.08.2009
Hätte-Wäre-Wenn
Es hätte eine schnellere Zeit und eine bessere Platzierung sein können, ich wäre sicherlich auch schneller gelaufen, wenn eine Verletzung im Juli mich nicht ausgebremst hätte. Und wie hätte das Rennen ausgesehen, wenn Irina am Start gewesen wäre? ---
Das
sind
alles
Gedankenspiele. Man muss nun mit dem Ergebnis leben. Ich
persönlich kann nur sagen, dass ich alles gegeben habe, was mir an
jenem Tag möglich war: So kaputt war ich selten am Ziel nach 42,195km.
Die lange Zielgerade und auch schon vorher haben mich die Zuschauer
getragen, bloß meine Beine leider nicht mehr so, wie ich wollte. Ich
bin diesen Marathon recht langsam angegangen, ungewohnt defensiv, aber
nach einem Bruch im Trainingsaufbau im Juli wusste
ich nicht recht, was ich zu laufen imstande wäre. Zudem wollte ich bei
der Hitze nicht zu viel riskieren, war doch die Mannschaftsleistung ein
wesentlicher Faktor. Erst im Ziel habe ich erfahren, dass nur Mocki und
ich diesen WM-Marathon beendet hatten. Das ist ernüchternd und
enttäuschend. Wochenlang habe ich mich gewissenhaft, eben auch mit dem
Risiko, dass es nur ein dünner Grat ist zwischen viel und zu viel
Training, vorbereitet, mit dem Ziel "Top-Mannschafts- und
Einzelleistung" bei der WM mit einer möglichen Weltcup-Medaille. Auch
2007 und 2008 habe ich Ähnliches erhofft und von mir selber auch
erwartet und wurde immer enttäuscht: Jeweils nur zwei Deutsche im Ziel,
Hitzeschlachten, bei denen ich nichts gewinnen konnte. Für Berlin hatte
ich gehofft, dass ich bei trockener Hitze besser laufen würde als in
Osaka und Peking, aber da kam nun eine Verletzung dazwischen. Die
Hoffnung auf eine Top-Mannschaftsleistung sank mit Irinas Absage, aber
das Wissen, mit einer trotzdem recht starken Mannschaft vor
heimischen Publikum zu laufen, hat mich weiterhin stark motiviert. Umso
frustrierter war ich im Ziel und ziehe nun meine Konsequenzen daraus.
Ein schneller Herbstmarathon bei niedrigeren Temperaturen hätte auch seinen Reiz, wäre eine günstigere Gelegenheit, Bestzeit zu laufen, wenn denn die Gesundheit mitspielt.
04.08.2009
Entwarnung
Erst gesundheitliche, dann
technische Problem sind die Gründe, warum ich erst heute meine Rubrik
"Neuigkeiten" aktualisieren kann.
Das Rennen auf dem Ku'damm,
eigentlich ja 10km lang, musste ich am Samstagabend schon nach drei
Kilometern beenden: Nachdem mir schon den ganzen Tag übel gewesen war,
ging beim Rennen nach kurzer Zeit nichts mehr. Das ist ärgerlich, weil
ich gerne eine gute Zeit über "Zehn" gelaufen wäre, aber andererseits
dauerte diese Magen-Darm-Geschichte glücklicherweise nur kurz an. Am
Sonntagmorgen war ich allerdings sehr froh, dass nicht nur wir
Marathon-WM-Starter, sondern eine größere Gruppe (u.a. mit Mark Milde,
dem Race Director des Berlin-Marathon und der Vattenfall-City-Nacht,
und dem Streckenvermesser John Kunkeler) die 10km-Runde des WM-Kurses abgelaufen sind, denn so war das Tempo gemächlich.
Meine Dauerläufe gestern und heute konnte ich schon wieder wie gewohnt absolvieren.
Nachdem
gestern dann die endgültige Nominierung für die WM ausgesprochen wurde,
kamen heute die ersten Stücke der Nationalmannschaftsausrüstung, vgl.
das Bild! Nun gehts bald los!
06.07.2009
Halbe Distanz
Am
Freitagabend atmeten wohl einige auf, als die Sonne hinter den Wolken
verschwand und es nicht mehr ganz so heiß und drückend war - ich auch!
Denn für den Abend stand ein Test über die Halbmarathondistanz in
Marburg an. Sozusagen auf der Durchreise nach Kienbaum, wo ich mich nun
im Trainingslager für die WM befinde, machten wir an der Lahn einen
Zwischenstopp, der -nimmt man die reine Wettkampfzeit- 1:16:47 Std.
betrug. (Natürlich lief ich mich aber auch noch ein und aus und war zur
Siegerehrung zur Stelle; alles wie gehabt zusammen mit
Jürgen-Austin-Kerl, meinem "hessischen Hasen"). Was Wetter, Kleidung
und Schuhe betrifft, konnte ich ein paar Rückschlüsse für die volle
Distanz bei der WM in Berlin am 23.8. ziehen. Für dieses Rennen werde
ich nun in Kienbaum, das ca. eine Stunde Fahrt vom Berliner
Stadtzentrum entfernt liegt, im alt bekannten Terrain meine Kilometer
laufen.
28.06.2009
Zu Besuch in Nordholland
Am
Wochenende haben Frank und ich einen Ausflug nach Nordholland gemacht,
in das Städtchen Appingedam bei Groningen, wo am Samstagabend der
Stadtlauf stattfand. Wir hatten auf frische Seeluft gehofft, aber auch
dort war es warm und schwül. Da ich in den letzten Wochen viel für den
WM-Marathon trainiert habe, konnte ich das hohe Tempo um Hilde Kibet
und einen Schwarm Afrikanerinnen nicht ganz mitgehen, aber ein
gleichmäßiges Rennen laufen und mich noch auf Platz fünf vorarbeiten.
In Anbetracht dieser Bedingungen kann ich mit dem Rennen zufrieden
sein.
24.06.2009
In zwei Monaten...
... bzw. neun Wochen ist die Leichtathletik-WM schon Geschichte...
Ich
trainiere schon eifrig auf meinen Einsatz im Marathon der Frauen am
23.8. (Startzeit 11:45 Uhr) hin; nun gilt es auch, Informationen
weiterzugeben, was ich in meiner neuen Rubrik "WM Berlin"
tun will! Ab heute wird dort regelmäßig etwas Wissenswertes zur WM,
speziell zum Marathon der Frauen, zu lesen sein. Die Rubrik
"Neuigkeiten" führe ich parallel dazu weiter!
11.06.2009
Nach den Stadtläufen kommt ein Staffellauf
Am
Sonntag findet zum 25-jährigen Geburtstag von RUNNERS POINT in der
Veltins-Arena auf Schalke ein 5-mal-5km-Staffellauf statt. Mit
von der Partie sind auch Teams verschiedener Sportartikelhersteller.
Ich werde zusammen mit Jan Fitschen in der Mannschaft meines Ausrüsters
NIKE laufen; wer die weiteren drei Mannschaftmitglieder sind, konnte
ich auch vorgestern bei der Pressekonferenz in Gelsenkirchen nicht
sagen, denn die Startplätze wurden verlost. Dafür weiß ich aber, dass
ich auf ehemalige und amtierende Olympiasieger in den
unterschiedlichsten Sportarten treffen werde und gegen Teams mit meinen
Mannschaftskameradinnen der WM, Melanie Kraus und Sabrina Mockenhaupt,
laufen werde. Der Spaß wird bei diesem Laufspektakel aber eindeutig im
Vordergrund stehen!
08.06.2009
Der zweite Stadtlauf...
...
folgte am nächsten Tag, der City-Lauf in Völklingen. Wie in Oelde
starte ich einfach gerne hier. Schade nur, dass beide Läufe immer an
ein und demselben Wochenende stattfinden!
In der Völkinger
Innenstadt sind sechs 1km-Runden zu durchlaufen. Wie auch bei meinen
Dauerläufen im Warndt, meinem Trainingsgebiet in Franks alter Heimat,
wird mir immer wieder vor Augen geführt, wie profiliert das Saarland
ist. Leider werden mir am zweiten Wettkampftag da schon mal die Beine
müde... Auch wenn der siebte Platz auf den ersten Blick nicht so
erfolgreich scheinen mag, so bin ich doch mit meiner Leistung
zufrieden. Denn mit der Zeit von 19:31min. (immerhin ein Schnitt von
3:15min./km) habe ich das gleiche Niveau bewiesen wie in den
vergangenen Jahren, in denen ich 19:28 (2007) und 19:39 (2008) lief.
Und ähnlich wie in Oelde am Vortag war die Konkurrenz dieses Jahr
deutlich stärker.
Gefreut hat mich, dass es in Völklingen die Wertung der besten Saarländer gibt, denn so konnte ich doch noch auf das Podest klettern!
06.06.2009
Erstes Rennen
Gestern
bin ich das erste Rennen nach Düsseldorf und in der Vorbereitung auf
die WM in Berlin gelaufen, den Sparkassen-Citylauf in Oelde. Weder
wusste ich, wie meine Form sein würde, noch konnte Frank mir einen Tipp
zur Renntaktik geben. So entschied ich mich für "Augen zu und durch!"
(Vgl. das Bild...) Nach dem Start übernahm ich die Führung und hatte
diese auch die ersten fünf der 14 zu laufenden Runden inne. Denn auf
dem Innenstadtkurs in Oelde ist es nicht verkehrt, die Ideallinie genau
zu sehen und diese als erste laufen zu können. Nachdem ich in Runde
sechs überholt wurde, konnte ich mein Tempo halten und kam auf eine
Endzeit von 33:31min., womit mein Trainer und ich vollkommen zufrieden
sind.
Heute geht es dann weiter nach Völklingen.